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Das Dorf Relva da Mó wird von drei Seiten vom Fluss Sinhel umarmt, der sich das Tal hinunterschlängelt. Relva da Mó hat seinen Namen von der kleinen Kornmühle am Kopfe der Wiesen am Flussufer, die wörtliche Übersetzung ist "Gras des Mühlsteins". Eine handvoll Häuser bilden das Dorf.
Eine grosse Eiche spendet einem kleinen Xisto Gebäude Schatten, welches eine Schnapsbrennerei ist. Von hohen steinernen Mauern gestützte Terrassenfelder sorgen für Landwirtschaftsland um das Dorf herum. Die Einwohner hüteten Schafe und Ziegen – die kleinen Xisto Gebäude, welche den Tieren als Ställe dienten, sind an der gegenüberliegenden Flussseite immer noch sichtbar. Die Wollproduktion der Region nahm in der ersten Hälfte des 20-ten Jahrhunderts ab, als die Portugiesische Regierung Gemeindeland für das Projekt der Beforstung nahm und dieses mit Pinien bepflanzte. In den Hügeln um die Ortschaft gibt es zahlreiche Minenschächte von welchen gesagt wird, dass sie vom 8-ten Jahrundert stammen sollen und von den Mauren angelegt und gefördert wurden. Heutzutage sind noch einige Schafe und Ziegen, neugepflanzte Reben und eine lange Reihe von Bienenstöcken auf den Terrassen anzutreffen.
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