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Aigra Nova |
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Eingebettet untem im Flusstale des Sótãos liegt der ‘verlorene’ Weiler Casal dos Moinhos. Obwohl der Ort immer noch eine eigene Postleitzahl besitzt und auf der Liste der Dörfer von Góis erscheint, liegt der Weiler nun schon seit etwa 20 Jahren verlassen. Eine gute Landstrasse führt oberhalb von Esporão kurvenreich den 250m hohen Hügel zum Fluss hinunter. Die Strasse führt durch ehemalige Terassenfelder mit einem angelegten Bewässerungssystem, die jedoch heute meist von Eukalyptusbäumen eingenommen sind. Die handvoll Wohnhäuser, die sich hier ansammelten, sind nun von der Vegetation überwuchert und fügen sich so gut ins Landschaftsbild ein, dass es fast möglich ist an ihnen vorbeizugehen ohne sie zu sehen. Früher muss in diesem Weiler wohl ein geschäftiges Treiben geherrscht haben mit den Leuten aus Esporão, die hierher herunter kamen um in der Mühle den Mais zu mahlen. Es gab hier Backöfen und so konnte der Mais gemahlen und daraufhin an Ort und Stelle zu Brot gebacken werden. Eine ältere Frau von Esporão erzählte uns, dass sie einmal die Woche zweimal pro Tag den steilen Weg hinunter in Angriff nahm, den Mais in einem Korbe auf ihrem Kopfe tragend, und wieder zurück mit dem frischgebackenen Maisbrot (Broa). |
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| Updated 18 May, 2008 | ||||||||||||