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Aigra Nova |
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Unterhalb des Dorfes von Outeiro bildet die Landschaft ein fruchtbares Tal, durch welches der Bach Ribeira de Piães fliesst. Über dem Tal, am Hang, liegt das Dorf umgeben von Oliven- und Obstbäumen. Kleine Xisto Häuser machen den Hauptteil des Dorfes Outeiro aus, angeordnet entlang enger steiler Gässchen. Am unteren Teil des Dorfes gibt es eine verkehrzugängliche Strasse zu einem gepflasterten Platz, wo Perlhühner geräuschträchtig die Ankunft von Besuchern kundgeben! Oberhalb des Ortes befindet sich ebenso eine Strasse die zum Festareal und zur Kapelle von Nossa Senhora da Rocha führt. Die beiden Dörfer Piães und Outeiro teilen sich heute die Kapelle, jedoch wurde diese Mitte des 19-ten Jahrhunderts als Privatkapelle erbaut. Eine lokale Familie machte ein Versprechen, dass wenn Gott ihre Gebete erhören würde, sie zu seinen Ehren und aus Dankbarkeit als Gegenleistung eine Kapelle bauen würden. Sie hielten ihr Versprechen und zogen ihren Vorteil aus dem Gebäude, indem sie dort ihren Mais lagerten. Die Notwendigkeit für die Nutzung zu religiösen Zwecken schien zu dieser Zeit nicht besonders gross zu sein!
Das Dorf war in der Volkszählung von 1527 mit einer Anzahl von vier bewohnten Häusern registriert. Der Name wurde zu dieser Zeit 'Outeyros' geschrieben. (Der Name 'Outeiro' bedeutet 'Hügel'). Auf der gegenüberliegenden Seite des Dorfes, am Hügel, existieren mehrere Minen, denen nachgesagt wird Maurischen Ursprungs zu sein, und wir wissen, dass in diesem Gebiet seit mindestens der Bronzezeit nach Mineralien gesucht, diese gefördert, gewaschen oder abgebaut wurden. Mitte des 20-ten Jahrhunderts fand man heraus, dass im Tal unterhalb von Outeiro durch den Bach Ribeira de Piães angeschwemmte Mineralienablagerungen zu finden waren: Der Boden wurde umgegraben und gewaschen und Zinn, Wolfram und Gold traten zum Vorschein. Die Dorbewohner lebten von der Ziegen- und Schafzucht und hüteten diese oben in den Hügeln über dem Dorf. Es existieren auch heute noch Xisto Gebäude, die als Unterkunft für die Tiere dienten. Ebenso fanden sie Arbeit in den Minen von Liboreiro und in der Ziegelfabrik in Arganil. |
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| Updated 15 May, 2008 | ||||||||||||