The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

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São Martinho  
 

Gois

São Martinho  
      
 

São Martinho

Das alte Dorf São Martinho trägt den selben Namen wie die Kapelle im Dorf und das jährliche Fest findet traditionellerweise jeweils am 11-ten November (St. Martinstag) statt. Der ältere Teil der Ortschaft liegt auf einer Hochebene mit Aussicht auf das fruchtbare Flusstal der Ribeira de Piães und hinunter auf das Dorf Bordeiro. Die Strasse windet sich zwischen alten aus Xisto erbauten Häusern. Im alten Dorfteil befindet sich eine alte Werkstätte eines Schmiedes, der vor allem landwirtschaftliche Werkzeuge herstellte. Das Schmiedefeuer wurde schon viele Jahre nicht mehr angezündet und auch der riesige alte Blasebalg hat lange nicht mehr gearbeitet, da der Schmied und seine Frau schon seit einigen Jahren in Rente sind. Die Strasse führt weiter durch das Dorf, zwischen neueren Häusern und wenigen alten 'Quintas' vorbei an der Kapelle und dem Café, bevor sie sich nach Regateira hinunterschlängelt. 1527 wurde eine Volkszählung ausgeführt, die alle permanent bewohnten Häuser der Region auflistete. Die Siedlung von 'São Martynho' wurde mit drei Häusern eingetragen.

São Martinho São Martinho São Martinho

Oberhalb des Dorfes befinden sich Minenschächte, von denen behauptet wird aus der Zeit der Mauren zu sein, und in diesen wurde einst Gold und Zinn abgebaut. Eine ältere Einwohnerin erzählte uns eine Geschichte von den Mauren, die sie einst von ihrer Grossmutter gehört hatte:
Einst, vor langer Zeit, als eine Gruppe von Mauren diese Region passierte, waren die Eltern zweier Kinder fortgegangen an einen Ort namens Covão. Als die Mauren sahen, dass die Kinder allein zu Hause waren, fragten sie diese nach ihren Eltern und diese antworteten: „ Sie sind in 'Covão'“ (Covão bedeutet 'grosse Grube oder Graben'). Die Mauren schlossen aus dieser Aussage, dass die Eltern tot und begraben waren, liessen die Kinder in Ruhe und kümmerten sich nicht mehr weiter um das Dorf.
Es wird auch erzählt, dass die Dorfbewohner sich in den Minen vor Feinden zu verstecken pflegten und dass früher, als das Dorf einen gewissen Anteil seiner Ernte an die örtlichen Autoritäten abtreten musste, etwas von dieser in den Minen versteckte bevor die gesandten Einsammler kamen, um somit einen zu grossen Verlust ihrer harterarbeiteten Ernte zu verhindern.

 
 
São Martinho São Martinho
 
São Martinho
São Martinho São Martinho
 
São Martinho
São Martinho São Martinho
 
São Martinho
 
      
   
  Updated 15 May, 2008