The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

Wir über uns
Die Region – Góis und Umgebung

Alvares
Cadafaz
Colmeal



Vila Nova do Ceira Vila Nova do Ceira

Barreiro
Balsas
Cabril
Campêlo
Caracol
Carapinhal
Carvalhais
Casal da Ribeira
Cerejal
Chão dos Santos
Chapinheira
Covas do Barro
Cruzinhas
Farroiba
Fonte de Soito
Formiga
Inviando
Juncal
Linteiro
Lomba
Mata
Monteira
Murtinheira
Oliveirinhas
Passô
Picarotos
Rojão
Sacões de Baixo
Sacões de Cima
Santo Velho
Telhada
Terras
Tôpa
Val de Egas
Vale de Oleiros
Várzea Grande
Várzea Pequena

Campêlo  
 

Gois

Campêlo  
      
 

Campêlo

Campêlo liegt auf einem Bergkamm oberhalb von Vila Nova do Ceira. Eine schmale Strasse führt durch das Dorf, eingerahmt von neuen und alten Häusern. Die älteren Häuser wurden aus grossen rosanen und gelben Sandsteinblöcken erbaut, welche von Olho de Marinho mittels Ochsenkarren in die Ortschaft transportiert wurden.
Der Hügel oberhalb des Dorfes heisst Serra da Santa Quitéria und war früher Land das allen gehörte.
Eine 90-jährige Einwohnerin, Sr.ª Albertina de Jesus Felipe, erzählte uns ein bisschen wie früher hier das Leben war:
Die Einwohner von Campêlo lebten von der Landwirtschaft und hatten Ochsen, die auf den Feldern arbeiteten. Ebenso hielten sie Schafe und Ziegen, die sie verkauften und aus deren Milch Käse hergestellt wurde. Auch wurde Pinienharz gesammelt. Das Getreide, das auf den Feldern wuchs, wurde zum Mahlen in die Mühlen von Vila Nova do Ceira gebracht und die Oliven kamen zum Pressen in die Olivenpresse ebenfalls von Vila Nova do Ceira.

Campêlo Campêlo Campêlo

Die Leute waren sehr arm und die meisten gingen sowohl im Sommer als auch im Winter barfuss. Die Arbeit auf den Feldern war ausserordentlich hart aber jedermann zog am gleichen Strang und es wurde während der Arbeit gelacht und gescherzt. Niemand fühlte sich jemals allein in einer solch engen Gemeinschaft – jederzeit war ein Freund, Nachbar oder Familienmitglied helfend zur Stelle.
Früher war es alltäglich, dass Bettler von Türe zu Türe zogen um nach Essen zu fragen. Einst, so erzählte sie uns, klopfte ein Bettler mit seinem Sack an die Türe und bat sie um etwas zu Essen. „ Ich kann Dir nur eine Zwiebel anbieten“, sagte sie. Der Bettler erwiderte: „ Ich habe noch nie zuvor eine Zwiebel essen müssen“. Woraufhin sie antwortete: „ In diesem Fall hast Du mehr Glück als ich!“
Sr.ª Albertina hatte nie die Möglichkeit zur Schule zu gehen, dennoch aber lernte sie Lesen und Schreiben von den Jungen und Mädchen, die nach der Schule sich zu den Frauen in den Hügeln gesellten um ihnen beim Hüten der Tiere zu helfen. Andere Fertigkeiten erlernte sie durch Beobachten – als sie noch sehr jung war, schaute sie einem Mann zu, der im Frühling ins Dorf gekommen war um die Olivenbäume zu beschneiden und daraufhin konnte sie diese Tätigkeit ohne jegliche Hilfe selbständig ausführen. Es gab keine Quelle und auch keinen Bach in Campêlo und so wurde das Wasser aus den Wassersammellöchern sowohl zum Trinken als auch zur Bewässerung der Felder verwendet. Unzählige Wasserbehälter wurden zu diesem Zwecke getragen. „Sie können sich nicht vorstellen wieviele Behälter ich in meinem Leben getragen habe!“ Schliesslich wurde das Wasser von der Serra do Olho Marinho ins Dorf geleitet und heute kommt es von Arganil.

 
Campêlo Campêlo
 
Campêlo
Campêlo Campêlo Campêlo
Campêlo Campêlo Campêlo
      
   
  Updated 5 November, 2008