The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

Wir über uns
Die Region – Góis und Umgebung





Das Portal zur Geschichte der Region Góis  
Das Portal zur Geschichte der Region Góis
 

 

 
  Professor João Alves Simões

gois property

Als Teil unserer Verpflichtung und Aufgabe die Region Góis bekannt zu machen und zu fördern, ist die Góis Real Estate Company und Professor João Alves Simões gegenwärtig dabei Nachforschungen, Untersuchungen und Aufzeichnungen von historischen Stätten und der Geschichte der Region zu machen.
Vom geschichtlichen Standpunkt aus betrachtet wurde diese Region von bekannten Historikern unterbewertet und weitgehend ignoriert. Mit gemeinsam zusammengefügtem Sachverständnis , Erfahrungen und Informationen und der zusätzlichen Unterstützung der Gemeinde Góis (Câmara Municipal de Góis), namentlich und besonders vom Präsidenten, arbeiten wir daran diese Situation zu verändern.
Merke: Der ganze Inhalt dieser Website, beides, Text und Bilder, unterliegen dem Urheberrechtsgesetz ©Copyright

 
       
 

Mestras

Die Prähistorie

Der Schlüssel zu Góis’s Wohlstand in der Prähistorie  findet sich in den grossen Goldvorräten der Region. Beweise des neolitischen Zeitraums durch in Begräbnisstätten beigelegten Artefakten, weisen darauf hin, dass die Neolitischen Bewohner dieser Region durch ganz Europa Handel trieben und dadurch Objekte von sehr hohem Wert erlangten. Diese Objekte wurden den Toten als Begleitung mitgegeben. Es wird angenommen, dass das Handelsmaterial das lokale Gold war.

In einer der Höhlen in den Hügeln oberhalb Liboreiro fand man zwei Steinäxte aus der Neolitischen Periode. Man denkt sie wurden zum Goldabbau benutzt. Die beiden Äxte sind im Archäologischen Museum von Arganil ausgestellt. Es ist wahrscheinlich, dass die Neolitischen Gemeinschaften der Region permanent sesshaft waren, worauf scheinbar entdeckte Hünengräber in der Region hinweisen.

Wir sind zur Zeit damit beschäftigt die Hypothese zu bekräftigen, dass der Erdhügel, welcher das Städchen Góis überschaut, bekannt als Castelo ("das Schloss“) tatsächlich ein Hünengrab des späten Neoliticums / frühen Bronzezeit ist. Die Kapelle wurde allen anscheins nach im 16-ten Jahrhundert auf dem Erdhügel gebaut. Es existiert eine lokale Geschichte die von einem Tunnel erzählt, welcher unter dem Fluss, von der Kapelle zur Igreja de Matriz (Hauptkirche) verläuft. Dies ist tatsächlich ziemlich unwahrscheinlich da das Talbett aus grossen Geröllbrocken besteht und dies zur Überflutung des Tunnels führen würde. Wahrscheinlicher ist es, dass der Tunnel der Korridor zum Hünengrab ist. Um 1970 herum bei Landschaftsarbeiten an dieser Stelle wurde ein kurzer Gang in das Hühnengrab entdeckt, welcher aber in der Folge wieder verdeckt wurde.

1973 enteckte ein Angestellter eines lokalen Bauunternehmers während Verbesserungsarbeiten an der Strasse zu Pena eine Bronzeaxt. Als er daraufhin seine Mitarbeiter informierte, versicherten ihm diese ebenfalls mehrere Äxte gesehen zu haben. Diese aber wurden zusammen mit Kies, Geröll und Steinen von einem Wall am Strassenrand abgetragen und in die Zerkleinerungsmaschine gegeben um daraus Strassenbaumaterial herzustellen. Es wird geglaubt, dass dieser Wall tatsächlich ein Hühnengrab der frühen Bronzezeit war, ungefähr 2500 v. C. Die Axt ist immer noch im Besitz des Finders, der uns freundlicherweise die Erlaubnis gegeben hat sie zu fotografieren.

 
       
  Pedra Letreira

Petroglyphen (Felszeichnungen)

Die Region von Góis kann sich rühmen im Besitze von mehreren Beispielen dieser alten Kunstform zu sein. Pedra Letreira ist wahrscheinlich die spektakulärste, obwohl es da noch drei weitere Steine in der Nähe von Mestras gibt. Es gibt verschiedene Theorien über das Alter dieser Steine, aber am wahrscheinlichsten ist es, dass die Zeichnungen zwischen 6000 v. C und 2000 v. C entstanden sind. Unglücklicherweise wird geglaubt, dass einige dieser Steine verloren gingen da die Stelle wo sie stehen eine natürlich vorkommende Erhebung von flachem Fels ist, ideal zum Ausbrechen von Baumaterial. Es wird in den naheliegenden Orten erzählt, dass es angeblich mehr 'Steine mit Bildern' an den Wänden der alten Häuser geben soll als die, welche am Hang zurückgeblieben sind. Falls Sie diese Stätten besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen dies gegen Abend hin zu tun, wenn die Sonne tief steht. Zu dieser Zeit beginnt die Steinoberfläche zu leben und offenbart alle Zeichnungen in der Felsoberfläche.

Merke: Achten Sie bitte beim Besuch der Petroglyphen darauf, dass sie nichts beschädigen.

 
       
  Lusitania

Die Lusitaner

Die Lusitaner waren ein Indo-Europäisches Volk welches möglicherweise in den Alpen seinen Ursprung hatte. In der Region der Beira Alta wurde den Lusitanern nachgesagt im 6-ten Jahrhundert v.C. die Kelten und andere Volksstämme besiegt zu haben und sie daran gehindert zu haben sich dort anzusiedeln und die Gegend zu kolonisieren. Es gibt archäologische Zeugen von Lusitanischen Schlössern in Arganil und Lousã und es wird ebenfalls angenommen, dass es ein weiteres in Ponte do Sótão gab. Dokumentarische Beweise weisen darauf hin, dass Góis an einem wichtigen Lusitanischen Handelsweg für Gross- und Kleinvieh lag. Man nimmt an, dass die heutige Lage der Brücke der Haupübergangspunkt des Flusses Ceira gewesen sein mag.

 
       
 

Roman-columns.jpg

Die Römer

Die Römer haben im 3-ten Jahrhundert v. C. ihr Imperium bis in diese Region ausgeweitet, und blieben bis sie im 5-ten Jahrhundert n.C. von hereinströmenden Germanischen Volksstämmen vertrieben wurden. Scheinbar hatte Góis eine vitale Bedeutung für das Römische Imperium auf der Iberischen Halbinsel auf Grund seines grossen Goldvorkommens. Das Gold konnte zu Münzen geprägt werden um die Truppen zu bezahlen. Es existieren einige Römische Goldminen in der Region, einschliesslich einer Mine in der Nähe des Dorfes Albergaria, in welcher ein britischer Bergwerkingenieur, Stanley Mitchell, um 1940 herum ein Skelett von mehreren Römischen Münzen umgeben, fand. Das Städtchen Góis wurde wahrscheinlich auf einer Römischen Siedlung gebaut, was man heute immer noch an architektonischen Steinen und Säulen in den Gebäuden um Góis erkennen kann, welche von hochsituierten Römischen Villas stammen könnten. Zum Goldabbau benötigte man Wasser um den Stein zu bearbeiten und das Gold  zu gewinnen. Es gibt ein Zeitzeuge in Form eines über 14 Km langen Äquadukts, welches Wasser vom Fluss Ceira oberhalb von Colmeal zu den Hügeln über Góis brachte. Dies muss wohl ein kolossales Bauunternehmen gewesen sein und zeigt wie umfangreich die Investitionen der Römer in dieser Region waren.

Die Römische Strasse

Unsere Untersuchungen, nach Aufzeichnung von physikalischen Beweisen, lokalem Wissen und Informationen über Ausgrabungen von Strassen in der Region Góis, ermöglicht uns den Fund einer Militärstrasse, welche durch das Städtchen Góis führt, anzukünden. Der besterhaltendste Abschnitt dieser Strasse, im südwesten von Góis, zeigt die ausgezeichnete Bauweise und an gewissen Stellen die gesamte Strassenbreite von 4 m. Die Strasse ist durch eine in Reih und Glied verlaufende Linie aus runden Steinen, welche in der Mitte der Strasse verläuft, unterteilt, und bei Steigungen oder Gefälle der Strasse ist diese durch laterale Steine markiert, jeweils mit einem Abstand von einem grossen Schritt. Es wird angenommen, dass diese Markierungen den Römischen Soldaten halfen den richtigen Abstand voneinander einzubehalten, wenn sie auf steilen Passagen der Strasse marschierten.

Es ist immer noch möglich über 1 Km auf der originalen Strassenoberfläche zu gehen, welche bis 1960 eine öffentliche Strasse war. Es war auch die Strasse, auf der die Sargträger verstorbene Mitglieder der Gemeinschaft der umliegenden Dörfer zum Freidhof nach Góis brachten. Auf diesem Abschnitt entlang der Strasse befinden sich Ruinen zweier Tavernen, wo es damals üblich war, dass die Sargträger ihren Sarg vor den Tavernen abstellten, während sie sich drinnen mit Wein und Aguardente (dem lokalen Feuerwasser) erfrischten. Da es Brauch war  in allen an der Strasse gelegenen Tavernen einzukehren, müssen die Sargträger von entfernten Dörfern wohl mehr als angetrunken das Städtchen Góis erreicht haben!

Zusätzlich zur Strasse gibt es in der Umgebung von Góis noch weitere Beweise von Römischem Landanbau und Wassersystemen. Eine Anzahl von Römischen Münzen wurden über die Jahre hinweg gefunden.

Wir arbeiten daran das Gebiet des Römischen Anbaus in der Umgebung von Góis einschätzen zu können; es scheint dass das Anbaugebiet der Römer sich über 4 Km2 ausgebreitet hat.

 
       
 

Das Römische Fort

Während des kommenden Jahres hoffen wir die Existenz eines Römischen Militärforts im Westen von Góis, in Verbindung von Archivmaterial, Luftaufnahmen und anderen Fakten, bestätigen zu können. Die Stelle, die wir untersuchen, ist bemerkenswert für ihre Nähe zur Römischen Strasse und der Tatsache nur einen Tagesmarsch von Conimbriga (wichtige Römische Stadt) und einen Halbtagesmarsch von der militärischen Siedlung Arganil entfernt zu sein.
Im Licht dieser Untersuchungen und Nachforschungen ist es durchaus möglich, dass Góis sich schon bald mit der Anwesenheit einer historisch wertvollen Römischen Stätte rühmen kann.

  
   


 
 

Die Verbindung zu den Germanen

Man weiss nicht viel über die Zeit als die Römer im frühen 5-ten Jahrhundert n.C. das gebiet den Suevi, einem Germanischen Stamm, uberliessen. Darauf folgten die Visigoten von Nordeuropa.
Was man aber weiss ist, dass der name "Gois" vom Germanuischen Namen "Goes“ stammt. Die Einwhner des heutigen Góis sind immer noch unter dem Begriff "Goense" bekannt. Dies zeigt uns dass diese Region auch für für die neuen Siedler von grosser Bedeutung war, obwohl man bis jezt wenig von ihrem Beitrag in diesem Gebiet weiss, oder gefunden hat.

 
   

Die Mauren

Die muselmanischen Mauren (hauptsächlich Berber und einige Araber) nutzten die Desorganisation der Visigoten im 8-ten Jahrhundert aus und drangen in die Iberische Halbinsel ein. Sie liessen sich vor allem in Andalusien nieder, breiteten ihre Herrschaft aber über den grössten Teil des heutigen Spaniens und Portugals aus.Coimbra wurde 715 n.C. eingenommen. Es wird berichtet, dass 791 n.C. als Teil der "Reconquista", Alfonso II die Ländereien 'unterhalb des Douros' eroberte und besiedelte, aber es ist unwahrscheinlich dass dies die Region Góis einschloss. Allem Anschein nach wurde die Region von Coimbra während des 9-ten Jahrhunderts zwischen Mauren und Christen hin und hergereicht, bis sie schliesslich 878 n.C. zum Teil des Asturischen Königreiches wurde.

 
   


 
 
Das Portal zur Geschichte der Region GóisSommerfesteDie Petroglyphen der Pedra LetreiraDie ersten Zeichen des FrühlingsDie Geschichte des Olivenbaumanbaus und der OlivenölgewinnungDie Steine von Mestras
Das mittelalterliche Städtchen GóisMagustos HerbstfesteSommerschwimmplätzeKartenGoldschürfen im Ceira TalDie Flora und Fauna der Region
Der Weg nach Santiago de CompostelaEin Spaziergang im WaldReiten in der Region GóisDer OrangenbaumForellenfischen im kristallklaren WasserDie Geschichte der Weinrebe
Die Legende von CandosaGóis, damals und heuteDie Geschichte der GletscherKunst made in Góis
 
 


 
   
  Updated 7 April, 2008
 
webmaster