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Als Teil unserer Verpflichtung und Aufgabe die Region Góis bekannt zu machen und zu fördern, ist die Góis Real Estate Company und Professor João Alves Simões gegenwärtig dabei Nachforschungen, Untersuchungen und Aufzeichnungen von historischen Stätten und der Geschichte der Region zu machen. |
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Der Schlüssel zu Góis’s Wohlstand in der Prähistorie findet sich in den grossen Goldvorräten der Region. Beweise des neolitischen Zeitraums durch in Begräbnisstätten beigelegten Artefakten, weisen darauf hin, dass die Neolitischen Bewohner dieser Region durch ganz Europa Handel trieben und dadurch Objekte von sehr hohem Wert erlangten. Diese Objekte wurden den Toten als Begleitung mitgegeben. Es wird angenommen, dass das Handelsmaterial das lokale Gold war. |
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Die Region von Góis kann sich rühmen im Besitze von mehreren Beispielen dieser alten Kunstform zu sein. Pedra Letreira ist wahrscheinlich die spektakulärste, obwohl es da noch drei weitere Steine in der Nähe von Mestras gibt. Es gibt verschiedene Theorien über das Alter dieser Steine, aber am wahrscheinlichsten ist es, dass die Zeichnungen zwischen 6000 v. C und 2000 v. C entstanden sind. Unglücklicherweise wird geglaubt, dass einige dieser Steine verloren gingen da die Stelle wo sie stehen eine natürlich vorkommende Erhebung von flachem Fels ist, ideal zum Ausbrechen von Baumaterial. Es wird in den naheliegenden Orten erzählt, dass es angeblich mehr 'Steine mit Bildern' an den Wänden der alten Häuser geben soll als die, welche am Hang zurückgeblieben sind. Falls Sie diese Stätten besuchen möchten, empfehlen wir Ihnen dies gegen Abend hin zu tun, wenn die Sonne tief steht. Zu dieser Zeit beginnt die Steinoberfläche zu leben und offenbart alle Zeichnungen in der Felsoberfläche. |
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Die Lusitaner waren ein Indo-Europäisches Volk welches möglicherweise in den Alpen seinen Ursprung hatte. In der Region der Beira Alta wurde den Lusitanern nachgesagt im 6-ten Jahrhundert v.C. die Kelten und andere Volksstämme besiegt zu haben und sie daran gehindert zu haben sich dort anzusiedeln und die Gegend zu kolonisieren. Es gibt archäologische Zeugen von Lusitanischen Schlössern in Arganil und Lousã und es wird ebenfalls angenommen, dass es ein weiteres in Ponte do Sótão gab. Dokumentarische Beweise weisen darauf hin, dass Góis an einem wichtigen Lusitanischen Handelsweg für Gross- und Kleinvieh lag. Man nimmt an, dass die heutige Lage der Brücke der Haupübergangspunkt des Flusses Ceira gewesen sein mag. |
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Die Römer haben im 3-ten Jahrhundert v. C. ihr Imperium bis in diese Region ausgeweitet, und blieben bis sie im 5-ten Jahrhundert n.C. von hereinströmenden Germanischen Volksstämmen vertrieben wurden. Scheinbar hatte Góis eine vitale Bedeutung für das Römische Imperium auf der Iberischen Halbinsel auf Grund seines grossen Goldvorkommens. Das Gold konnte zu Münzen geprägt werden um die Truppen zu bezahlen. Es existieren einige Römische Goldminen in der Region, einschliesslich einer Mine in der Nähe des Dorfes Albergaria, in welcher ein britischer Bergwerkingenieur, Stanley Mitchell, um 1940 herum ein Skelett von mehreren Römischen Münzen umgeben, fand. Das Städtchen Góis wurde wahrscheinlich auf einer Römischen Siedlung gebaut, was man heute immer noch an architektonischen Steinen und Säulen in den Gebäuden um Góis erkennen kann, welche von hochsituierten Römischen Villas stammen könnten. Zum Goldabbau benötigte man Wasser um den Stein zu bearbeiten und das Gold zu gewinnen. Es gibt ein Zeitzeuge in Form eines über 14 Km langen Äquadukts, welches Wasser vom Fluss Ceira oberhalb von Colmeal zu den Hügeln über Góis brachte. Dies muss wohl ein kolossales Bauunternehmen gewesen sein und zeigt wie umfangreich die Investitionen der Römer in dieser Region waren.
Unsere Untersuchungen, nach Aufzeichnung von physikalischen Beweisen, lokalem Wissen und Informationen über Ausgrabungen von Strassen in der Region Góis, ermöglicht uns den Fund einer Militärstrasse, welche durch das Städtchen Góis führt, anzukünden. Der besterhaltendste Abschnitt dieser Strasse, im südwesten von Góis, zeigt die ausgezeichnete Bauweise und an gewissen Stellen die gesamte Strassenbreite von 4 m. Die Strasse ist durch eine in Reih und Glied verlaufende Linie aus runden Steinen, welche in der Mitte der Strasse verläuft, unterteilt, und bei Steigungen oder Gefälle der Strasse ist diese durch laterale Steine markiert, jeweils mit einem Abstand von einem grossen Schritt. Es wird angenommen, dass diese Markierungen den Römischen Soldaten halfen den richtigen Abstand voneinander einzubehalten, wenn sie auf steilen Passagen der Strasse marschierten. |
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Während des kommenden Jahres hoffen wir die Existenz eines Römischen Militärforts im Westen von Góis, in Verbindung von Archivmaterial, Luftaufnahmen und anderen Fakten, bestätigen zu können. Die Stelle, die wir untersuchen, ist bemerkenswert für ihre Nähe zur Römischen Strasse und der Tatsache nur einen Tagesmarsch von Conimbriga (wichtige Römische Stadt) und einen Halbtagesmarsch von der militärischen Siedlung Arganil entfernt zu sein. |
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Man weiss nicht viel über die Zeit als die Römer im frühen 5-ten Jahrhundert n.C. das gebiet den Suevi, einem Germanischen Stamm, uberliessen. Darauf folgten die Visigoten von Nordeuropa. |
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Die muselmanischen Mauren (hauptsächlich Berber und einige Araber) nutzten die Desorganisation der Visigoten im 8-ten Jahrhundert aus und drangen in die Iberische Halbinsel ein. Sie liessen sich vor allem in Andalusien nieder, breiteten ihre Herrschaft aber über den grössten Teil des heutigen Spaniens und Portugals aus.Coimbra wurde 715 n.C. eingenommen. Es wird berichtet, dass 791 n.C. als Teil der "Reconquista", Alfonso II die Ländereien 'unterhalb des Douros' eroberte und besiedelte, aber es ist unwahrscheinlich dass dies die Region Góis einschloss. Allem Anschein nach wurde die Region von Coimbra während des 9-ten Jahrhunderts zwischen Mauren und Christen hin und hergereicht, bis sie schliesslich 878 n.C. zum Teil des Asturischen Königreiches wurde. |
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| Updated 7 April, 2008 | ||||