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Die Region Góis hat drei Hauptflüsse für Forellen: den Ceira, den Sótão und den Sinhel. Der grösste von ihnen ist der Ceira mit seinem kristallklaren Wasser, welches in der Quelle hoch oben in den Bergen entspringt, talabwärts fliesst und sich schliesslich bei historischen Mühlwehren, wo er sich Góis nähert, verlangsamt und vertieft.
Der Fluss bietet eine grosse Mannigfaltigkeit zum Fischen, in einer schönsten und ruhigsten Landschaft Portugals, wo es immer noch möglich ist auf Eisvögel und Otter zu treffen.
Der Sótão ist ein kleiner Bergfluss, dessen Wasser in der majestätischen Pena de Góis entspringt, im Westen der Rio Pena, der durch das Xisto Dörflein (Schieferdörflein) Pena fliesst, und im Osten die Ribeira do Loureiro, welche beide in der Ortschaft Ponte do Sótaõ zusammentreffen. Von diesem Punkt an fliesst der Sótão nordwärts ein Gletschertal hinunter, um sich schlussendlich mit dem Fluss Ceira an der Felsschlucht von Candosa zu vereinigen. Der Fluss ist bekannt für seine grosse Menge von wilden Forellen, die um die glatten gletschergeschliffenen Felsblöcke herumschwimmen.
Der Sinhel, welcher auf der südlichen Vorderseite von Pena de Góis entsteht, windet sich talabwärts über Felsbrocken und kieserne Flussbette, und sorgt in den weniger tiefen Abschnitten des Flusses für Laichplätze für die Forellen. Der Fluss fliesst durch das Dorf Alvares hindurch in südliche Richtung und schliesst sich dem Rio Unhais an, der gedämmt ist, und tiefes, weites Wasser anbietet, was die Grösse der sich im Fluss befindenden Fische erklären mag.
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Die Fische dieser Region sind so unterschiedlich wie ihre Flüsse und Bäche. Die kiesernen Flussbette, welche in grosser Menge in der Region vorkommen, sind hervorragend zum Laichen einiger Fischarten geeignet, ganz besonders für die Forelle. Einige Flussabschnitte werden mit Forellen aufgestockt. Es herrscht dort eine strikte Fischerlizenz- Pflicht, und funktioniert auf einem System von Fangen und wieder Freilassen.
Viele Süsswasserfischarten, die man auf der Iberischen Halbinsel finden kann, kommen im restlichen Europa nicht vor. Dies ist so, weil die Pyrenäen für eine natürliche physikalische Barierre gesorgt haben, die Spanien und Portugal isoliert, und so Fischarten dazu veranlasste, sich getrennt von anderen europäischen Arten zu entwickeln.
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Iberischer Barbe (Barbus bocagei) Barbo
Der Iberische Barbe ist ein schlanker Fisch, der sich vorwiegend auf dem Grund aufhält. Man kann diesen in grosser Anzahl zwischen April und Juli antreffen, wenn er flussaufwärts schwimmt, um zu laichen. Er ist in Flüssen mit grosser Strömung anzutreffen und zeigt sich als ausserordentlich kräftig, wenn er an der Angel hängt. Der Iberische Barbe unterscheidet sich im Aussehen vom Nordeuropäischen nur geringfügig, die Farbe tendiert gegen dunkles Olivgrün, anstatt zu Gold. Die natürliche Ernährung des Fisches besteht aus wirbellosen Wassertieren, kleinen Fischen und pflanzlichem Material.
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Iberischer Barbe (Barbus bocagei) Barbo
Der Iberische Barbe ist ein schlanker Fisch, der sich vorwiegend auf dem Grund aufhält. Man kann diesen in grosser Anzahl zwischen April und Juli antreffen, wenn er flussaufwärts schwimmt, um zu laichen. Er ist in Flüssen mit grosser Strömung anzutreffen und zeigt sich als ausserordentlich kräftig, wenn er an der Angel hängt. Der Iberische Barbe unterscheidet sich im Aussehen vom Nordeuropäischen nur geringfügig, die Farbe tendiert gegen dunkles Olivgrün, anstatt zu Gold. Die natürliche Ernährung des Fisches besteht aus wirbellosen Wassertieren, kleinen Fischen und pflanzlichem Material.
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Iberische Nase (Chondrostoma polylepsis) Boga
Die Iberische Nase kann man an ihrer vorstehenden Schnauze und ihrer dicken Oberlippe erkennen. Dieser Fisch ist in schnell fliessenden Gewässern zu Hause und migriert flussaufwärts in seichtere Nebenflüsse, um sich dort fortzupflanzen. Die Farbe des Fisches ist grau-grünlich mit einem gelblichen Unterbauch und rötlichen Flossen.
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Gemeiner Karpfen (Cyprinus carpio) Carpa
Der Karpfen ist ein grosser, majestätischer Fisch der in ganz Europa in Flüssen und Bächen mit schwacher Strömung und in Seen vorkommt, wo er eine beträchtliche Grösse erreichen kann. Man findet ihn in der Region Gois in langsam fliessenden Flussabschnitten, besonders bei Mühlwehren. Den Gemeinen Karpfen trifft man vor allem anfangs Frühling an, wenn er sich versammelt, um in seichten Gewässern seine Eier abzulegen. Er hat eine abwechslungsreiche Ernährung, die auch Wasserpflanzen und wirbellose Tiere einschliesst.
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Forellenbarsch (Micropterus salmoides) Achigã
Es handelt sich hier um einen grossen wilden Raubfisch, der von Nordamerika eingeführt wurde und verwandt mit dem Nordamerikanischen Sonnenbarsch ist. Es ist unwahrscheinlich, dass man diesen hier in der Region von Góis mit einem anderen Fisch verwechselt. Seine Farbe ist grün und er besitzt eine stachelige Rückenflosse. Man findet ihn in ruhigen oder langsam fliessenden Gewässern und vor allem unter überhängenden Flussufern und Baumwurzeln. Die natürliche Ernährung des Forellenbarsches besteht aus Krustentieren, Fischen und Amphibien, und gelegentlich stiehlt er auch an der Angelschnur hängende Fische, die der Angler gerade dabei ist einzuziehen!
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Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss) Truta-arco-íris
Ursprünglich von Nordamerika stammend, wurde die Regenbogenforelle als Fisch zur Sportfischerei und zur Fischzucht eingeführt. Die Regenbogenforelle hat sich gut angepasst und sich über ganz Europa ausgebreitet. Sie ist ein hervorragender Anglerfisch, der eine beträchtliche Grösse erreichen kann. Der Bestand wird jedes Jahr wieder aufgestockt, um eine ausgezeichnete Sportfischerei zu gewährleisten. Die Ernährung ist ähnlich dieser der einheimischen Braunen Forelle (Bachforelle). Die Regenbogenforelle hat nicht die charakteristischen grossen Tupfen der einheimischen Forelle und tendiert zu einer rosa Färbung der lateralen Linie entlang.
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Calandino Plötze (Rutilus alburnoides) Bordalo
Der Calandino Plötze ist ein kleiner Fisch mit grossen silbernen Schuppen und rosa Flossen. Man findet ihn in tieferen Bereichen und langsam fliessenden Abschnitten des Flusses. Der Calandino ernährt sich vom Grund, meist von wirbellosen Tieren.
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Braune Forelle oder Bachforelle (Salmo Trutta) Truta-de-rio ou Truta-fário
Die einheimische Europäische Forelle ist die Königin der Bergflüsse und verwandt mit dem Lachs. Sie kann sich in Süss- und Salzwasser aufhalten und laicht in den oberen Bereichen der Gewässer. In der Region Góis bleibt der Fisch meist im Süsswasser und bietet uns eine der aufregendsten Anglererfahrungen. Meist ernährt sie sich von wirbellosen Tieren und anderen Fischen, aber gelegentlich kann man die Bachforelle auch beobachten, wie sie aus dem Wasser springt, um Fliegen zu fangen. Man kann sie an den charakteristischen Tupfen auf ihrem Körper erkennen.
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Updated
31 March, 2008
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