The Góis Real Estate Company                         Zentral Portugal
 

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Die Region – Góis und Umgebung







Goldschürfen im Ceira Tal  
Goldschürfen im Ceira Tal
 

 

 
 

Goldschürfen im Ceira Tal
Goldwaschen

Der Goldabbau

Wie wir glauben, begann der Goldabbau in der Region Góis in der Prähistorie, ganz sicher aber in der Bronzezeit. Wie uns archäologische Beweise bestätigen, wurde um das Dorf Liboreiro aktiv Gold abgebaut. Bei Beginn der Römischen Besetzung nahm der Abbau stark zu. Heute kann man immer noch Zeugen des frührömischen Spalten – oder Oberflächenabbaus sehen. Wo eine feine mineralische Ader an der Oberfläche gefunden wurde, wurde dieser entlang bis hinunter zur Hauptader gegraben, um das Mineral zu gewinnen. Dies wird uns durch tiefe Spalten und Risse offenbart, welche gewöhnlich in einer Nord-Süd Richtung verlaufen. Es existieren auch Beweise von einem späteren Römischen Abbau, zu welchem vertikale Minenschächte angewendet wurden. Es wird angenommen, dass diese Region während des Römischen Imperiums von grösster Bedeutung war.

Die Goldgewinnung wurde bis ins 20.  Jahrhundert fortgesetzt mit dem intensivsten Zeitraum vor und während des Zweiten Weltkrieges, als der Britische Bergbauingenieur, Stanley Mitchell, eine Vielzahl von vorher verlassenen Goldminen wieder in Betrieb nahm, sowohl für die Gewinnung von Gold als auch von Wolfram. Der Erzabbau kam in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg zum Stillstand auf Grund von wirtschaftlichen Umständen und weniger wegen Erschöpfung des mineralischen Vorrats.  Stanley Mitchell stellte sowohl Goldwäscher als auch Bergmänner ein für die kommerzielle Goldförderung dem Fluss Ceira entlang. In Góis wurde in einem umfangreichen Gebiet der Boden aufgegraben und systematisch nach Gold gesucht.

Gold kommt praktisch in der ganzen Region von Góis vor. Die Hauptader verläuft ungefähr in Richtung Nord-Süd. Es existieren  Zeugen des römischen Goldabbaus in den Gemeindegebieten (freguesias) von Alvares, Cadafaz, Colmeal und Góis, und vom Goldwaschen in Vila Nova do Ceira.

Goldschürfen im Ceira Tal

 
       
 

Goldwaschen

Goldwaschen

Goldwaschen

Gold ist in den Felsen und Gesteinen der Region Góis vorhanden. Regen und Frost brechen ein und verwittern das Gestein, aber das Mineral Gold löst sich nicht auf, und wird in den Herbst- und Winterregen fortgewaschen und gelangt somit in die Flüsse und Bäche, wo es sich im Sediment zwischen den Steinen ablagert. Wenn der Fluss über die Ufer tritt, wird das Sediment und der Goldstaub am Ufer abgelagert.

Es ist möglich ziemlich grosse Goldklumpen zu finden: Um 1900 herum, las eine Frau, die ihre Ziegen in den Hügeln über Góis hütete, einen Stein vom Boden auf, welcher wie sich heraustellte ein 7 kg schwerer Goldklumpen war! Drei Jahre später, in derselben Region, hob ein Mann, der damit beschäftigt war eine Mauer zu bauen einen Stein vom Boden auf, der bei ähnlicher Grösse schwerer war als die anderen. Als er mit dem Hammer auf diesen einschlug, kamen 3 kg Gold zum Vorschein.

Natürlich findet man üblicherweise viel kleinere Goldteilchen – kleine, leuchtend gelbe Körnchen, die man waschen und vorsichtig heraustrennen kann – aber dies hat immer noch seinen Reiz und kann süchtig machen!

Goldschürfen im Ceira Tal

 
       
  Die Technik des Goldwaschens

Die Technik des Goldwaschens

Normalerweise wird Gold mit Hilfe eines flachen runden Gefässes mit einem Durchmesser von ungefähr 30 cm gewaschen. Eine Schaufel (ungefähr 1 kg Sediment und/oder Kies und Sand) wird zusammen mit Wasser ins Gefäss gegeben. Darauf hin wird dieses mit einer kreisenden Bewegung sanft hin und her geschüttelt. Das Ziel ist es zu erreichen, dass die schwereren Goldpartikel sich auf dem Grund niederlassen. Dem Gefäss wird dazu Wasser zugeführt und durch Schütteln und leichtem Kippen wieder abgelassen und schliesslich wir das Wasser und die leichteren Steinpartikel weggeschüttet. Dieser Prozess des Auffüllens und Weggiessens wird mehrere Male wiederholt, was schlussendlich in einer Ansammlung von feinen Steinpartikeln endet und hoffentlich in vielen darin enthaltenen Goldkörnern.

Merke: Vorsicht mit dem Goldfieber und der Selbstüberschätzung – vor einigen Jahren beschloss ich, dass es eine grossartige romantische Geste meinerseits  sein würde genug Gold zu waschen, um daraus einen Ring für meine Frau machen zu lassen. Dies war vor zehn Jahren, und sie wartet immer noch darauf...

 
   


 
  Die Technik des Goldwaschens  
   


 
 
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  Updated 31 March, 2008
 
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