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Die Geschichte des Lusitano – Pferdes
     
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Die Geschichte des Lusitano – Pferdes

Wie der Name schon sagt, hat die Pferderasse des Lusitanos in Portugal ihren Ursprung, und es wird angenommen, dass diese vom primitiven Vorfahren Sorraia abstammt. Höhlenzeichnungen von 20‘000 v. Chr. wurden auf der Iberischen Halbinsel entdeckt, welche illustrationen von Pferden und pferdebezogenen Aktivitäten zeigen, wie auch kleine aus Knochen hergestellte Werkzeuge aus diesem Zeitraum, welche man möglicherweise benutzt hat, um Stricke und Seile aus Pferdemähnen und Schweifen herzustellen.

Man glaubt, dass der Lusitano eines der ältesten Sattelpferde in Westeuropa ist.

Zurzeit als die Phönizier und Kelten in den mediterranen Ländern aktiv Handel betrieben, wurden einige orientalische Pferderassen aus Lybien, Ägypten und Syrien in die Iberische Halbinsel eingeführt. Von 800 v. Chr. an gibt es von Griechischen und Römischen Schreibern einige Verweise auf die Iberischen Pferde und deren Reiter, welche eine geschickte Reitkampftechnik entwickelt hatten, als sie als Söldner im Peloponesischen Krieg kämpften. Dies erforderte von den Pferden loszustürmen, zu stoppen, Pirouetten zu drehen, rückwärts zu gehen und wieder vorzuschnellen – eindeutig verlangte dies eine grosse Wendigkeit, Mut und Kraft vom Pferd.

 
 

Reiten in der Region Góis

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Die Römer, jeweils schnell darin sich alles anzueignen was half, ihre militärische Vormachtstellung beizubehalten, waren so beeindruckt von den Pferden, die sie in Spanien und Portugal angetroffen hatten, dass sie sich diesen Iberischen Stil des reiterischen Kämpfens aneigneten, und errichteten während ihrer Besetzung in Spanien und Portugal Gestüte, um Pferde für ihre militarischen Expeditionen zu züchten.

Im Buch "Cavalo Lusitano o filho do vento"(Das Lusitano-Pferd, Sohn des Windes), schreibt Sr. Arsénio Raposo Cordeiro, "Der perfekte Bund zwischen dem Iberier und seinem Pferd mag wohl für die ursprüngliche Inspiration hinter der Legende des Zentaurs gesorgt haben, einer Kreatur aus einer Kreuzung von Mensch und Pferd, von welcher man glaubte, sie spränge in den Tälern des Flusses Tagus (Tejo) herum. Zu dieser Zeit glaubte man auch, dass die Stuten dieser Region vom Wind gezeugt wurden, was die erstaunliche Schnelligkeit erklärte, mit der sie ihre Abstammung ehrten.

Während den Jahrhunderten der Maurischen Besetzung wurden Araber Pferde von Nordafrika herübergebracht und mit den Iberischen gekreuzt, welches im Allgemeinen als Gewinn für beide Rassen angesehen wird. Dieses waren die Pferde, die von den Konquistadors (Eroberer) im 15. und 16. Jahrhundert über den grossen Teich nach Amerika gebracht wurden und dort die Pferdekultur und den Reitstil der Gauchos und anderer beeinflusst haben.

Um das 17.  Jahrhundert herum waren die Iberischen Pferde nicht nur als Kriegspferde wichtig, sondern auch in den grossen Reitakademien quer durch Europa. Einst für den Kampf benutzte Bewegungen wurden nun in die Genauigkeit der Dressur verfeinert und veredelt. Berühmt für seine sanfte und vornehme Natur, seine Intelligenz sowie auch für seine Wendigkeit, ist der moderne Lusitano, der Nachkomme des Iberischen Kriegspferdes, gegenwärtig sehr gefragt als Dressurpferd, zum Showspringen, bei Stierkämpfen und als Reitpferd bei Veranstaltungen.

Heutzutage ist die Region Alentejo Portugals wichtigstes Gebiet für die Pferdezucht. Der majestätische Lusitano kann jedoch ganz, oder nicht ganz reinrassig überall in Portugal gefunden werden. Die Portugiesen sind immer noch stolz auf ihre Reittradition und mit Recht auch auf ihre Pferde:
"...wohlgeformt, von gutmütigem Charakter, tapfer, nobel und elegant, ein wunderschönes Pferd, leichtfüssig, stark, ebene und gleichmässige Schrittfolge in Trab und Galopp; zuverlässig, edler und vielleicht schöner als kein anderes."

General Joaquim António Vito Moreira (Ehrenstallmeister der Königlichen Familie) auf seinem Lusitano – Pferd

 
       
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Reiten in der Umgebung von Góis

Wenn Sie Pferde mögen, dann ist das Reiten in der Umgebung von Góis wohl eines der grössten Vergnügen und mit Sicherheit ein wunderschönes Erlebnis. Es gibt keinen besseren Weg die Landschaft zu erfahren, als auf dem Rücken eines Pferdes, für ein alle Sinne anregendes Erlebnis, der warmen Sonne auf Ihrer Haut und dem Duft der Pinien in der sanften Brise.
Es existieren Unmengen von Wegen, Feldwegen und Pfaden in der Region, die sich an den Hängen winden, sowie auch Reitwege dem Flussufers des Ceiras entlang und ruhige Landstrassen.

Im Gebiet ganz in der Nähe von Góis werden Reitferien angeboten. Es ist auch möglich, falls Sie ein erfahrener Reiter sind, die Stallungen und den respektiven Paddock zu verlassen und draussen in der Natur auszureiten, oder aber ihren Spass haben in der Reitschule im Freien.

 

Kontakte zum Pferdereiten

 

 

Casa do Linteiro
3330-421
Vila Nova do Ceira
Góis Portugal
00351 235 778 689
info@ridingportugal.com
www.ridingportugal.com

 
       
   

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  Updated 31 March, 2008
 
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